LEITBILD KRAFTQUELLE TIROL

 

Wofür stehen wir? (Vision/Selbstverständnis)

 

 

Grundgedanke
Vorrangiges Anliegen der Kraftquelle ist, dass wir in den auf uns zukommenden schwierigen Zeiten ein Hort der Geborgenheit, des Zusammenhaltes und der gegenseitigen Hilfe werden und ein Gegenpol zu den derzeitigen Bestrebungen, die von der Politik, der Wirtschaft und dunklen Mächten ausgehen.

 

Das Projekt geht von der Idee aus, dass es möglich sein muss, im positiven Sinn konstruktive Kräfte der Region und des Landes zu bündeln, indem man sich vernetzt und regelmäßig Informationen, Wissen, Waren usw.  austauscht.

 

Was wollen wir erreichen? (Mission/Ziel)
Wir wollen weiterhin möglichst Selbstbestimmt und Nachhaltig leben, damit wir dem Druck durch globale Konzerne und übergriffige Behörden, der derzeit immer weiter aufgebaut wird, etwas entgegenstellen und weiterhin ein gesundheitlich, geistig und soziales  Leben führen können das mindestens normalen Anforderungen und der Menschenwürde entspricht.
Damit uns das gelingt müssen wir uns mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten beschäftigen und gegebenenfalls eigenständige Lösungen schaffen.

 

Unabhängigkeit  Diese umschließt den großen Themenkomplex Autarkie und beinhaltet alles was im täglichen Leben essentiell, aber u.U bei den derzeitig verschärften Bedingungen nicht oder nur mehr eingeschränkt möglich ist.
Die wichtigsten Marker sind hier: -Grundnahrungsmittel, Gesundheit, wichtige Bedarfsgüter des täglichen Lebens (Kleidung, Werkzeug, Energie, etc.)

 

Kommunikation: Wissen ist Macht. Wir wollen Information bündeln und für uns nutzen, und dafür sorgen, dass ein kontinuierlicher Informationsfluss gewährleistet ist
Dabei  nehmen wir zur Kenntnis, dass die Zensur und Kontrolle ein bisher ungeahntes Ausmaß erreicht haben und planen dementsprechend unsere Kommunikationswege.

 

Optimale Zusammenarbeit: Jeder Mensch hat ein großen Potential das durch optimale Zusammenarbeit zur Geltung gebracht werden kann. Unsere Projekte sind im Idealfall nach diesen Gesichtspunkten ausgerichtet.
Potentialentfaltung ist ein natürlicher Prozess, den wir nicht weiter blockieren oder blockieren lassen dürfen. Potentiale zu entfalten heißt nichts weniger, als gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Wir sind nur innerhalb einer Gemeinschaft in der Lage, die in uns angelegten Potentiale zu entfalten. In einer Gemeinschaft, der wir uns zugehörig, geborgen und sicher fühlen.
Soziokratie und Konsens

bedeutet keine Hierarchie, sondern gleich berechtigte Partner.
Dahinter steckt die Idee, dass eine Entscheidung erst dann als getroffen gilt, wenn keiner der in den
Entscheidungsprozess Involvierten einen gravierenden oder begründeten Einwand formuliert hat.
„Die Soziokratie ersetzt die Macht der Mehrheit durch die Macht des Arguments.“
Führung heißt nicht Macht, sondern der Gemeinschaft dienen.

 

 

Praktische Umsetzung Wie wollen wir es erreichen? (Grundsätze/Strategie)
Eine solche Initiative kann nur wachsen und gedeihen, wenn viele engagierte Menschen mittun.
Mit einer gefestigten und gestärkten Kraftquelle kann diese in Zukunft weiter wachsen und bei Bedarf eine unterstützende, regionale Anlaufstelle für einen erweiterten Personenkreis  bieten.

 

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir den Bereichen  Autarkie, soziales Engagement. regionale Zusammenarbeit. Kulturvernetzung und Erwachsenenbildung mit großer Themenvielfalt.

  • Hilfestellung und Anlaufstelle zur Lösung aktueller Probleme, die sich im bestehenden System noch ergeben und sich schwer vermeiden lassen.
  • Wir erreichen eine so weit wie mögliche Unabhängigkeit, indem wir uns unsere vorhandenen Potentiale(menschliche wie auch finanzielle)  erarbeiten, kontinuierlich erweitern und prüfen. Damit können wir unser Möglichkeiten in den Umsetzungsprojekten genauer ein bzw. abschätzen und effizienter  und ressourcenschonend arbeiten.
  • Um die Kommunikation zu gewährleisten werden wir uns neben physischen Treffen mit unterschiedlichen technischen Kommunikationsmitteln beschäftigen. Ziel ist es hier möglichst breit und unabhängig aufgestellt zu sein. In unseren auszuarbeiten Strategien spiegelt sich die aktuelle Bedrohung der Informations- und Meinungsfreiheit wieder.
  • Je nach den zu erwarteten Zukunftsszenarien sind Themen wie Nahversorgung, Ökologie, Wirtschaft und Geldsysteme im Brennpunkt. Alles was wir nicht sofort bzw. kurzfristig abdecken können, wollen / müssen wir durch externe Ressourcen abdecken.
  • Regionale Kreisläufe forcieren: Für alles was nicht direkt abgedeckt werden kann, wird es Angebot und  Bedarf an  Waren und Dienstleistung geben. Dieser Austausch soll möglichst regional erfolgen. Hier erarbeiten wir uns kontinuierlich eine verlässliche Liste von Partnern die uns zur Verfügung stehen.Bezahlformen, die als alternativer, regionaler Kreislauf funktionieren und als Erweiterung, Gegenpol zum dzt. Geldsystem dienen, sind zu erarbeiten bzw. sich schon bestehenden  Gruppen dieser Art anzuschließen-
  • Hilfestellung im Alltag durch ein aufzubauendes oder bereits vorhandenes Netzwerk für betroffene Personen.

Einer für alle, alle für einen... eine vertraute DeviseIn dieser von den meisten Menschen als recht anstrengend erlebten Zeit habenalle von uns sehr mit sich und ihren Angelegenheiten zu tun und arbeiten daran, ihre Lebensbereiche zu balancieren.

Wir wollen uns daher nicht mit unnötigen Aktivitäten überfordern, sondern es
geht darum, Aufgaben zu übernehmen, die uns Freude bereiten und mit
denen wir einander gegenseitig unterstützen können.

 

 

Was wollen wir nicht sein ?
Unsere Ressourcen sind noch stark begrenzt. Daher können und wollen wir nicht gleich die ganze Welt retten, sondern uns um das bemühen, was in unserem Umfeld möglich und nötig ist.
Als Gruppe wollen wir uns nicht von politischen Parteien, religiösen Institutionen und irgendwelchen dubiosen Bewegungen vereinnahmen lassen. Jedoch ist es allen Einzelnen freigestellt, sich einer Partei, Bewegung oder Widerstandsgruppe anzuschließen.